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Kreiswerke Main-Kinzig GmbH

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Preise 2022

Trinkwasser-Mengenpreis 2022  Netto Brutto
(z. Zt. 7 %)
Der Mengenpreis beträgt

1,96 EUR je m³

2,10 EUR je m³

Vorhaltepreis 2022                            Netto Brutto
(z. Zt. 7 %)
Der Vorhaltepreis beträgt                 

30,00 EUR/Jahr 

32,10 EUR/Jahr 

Leistungspreise 2022                                  Netto Brutto
(z. Zt. 7 %)
Die Leistungspreise betragen je nach Verbrauchsklasse für einen Wasserverbrauch zwischen
1 0 bis 88 cbm / Jahr            53,21 EUR/Jahr     56,93 EUR/Jahr 
2 89 bis 186 cbm / Jahr 106,15 EUR/Jahr  113,58 EUR/Jahr 
3 187 bis 362 cbm / Jahr 196,11 EUR/Jahr  209,84 EUR/Jahr 
4 363 bis 652 cbm / Jahr 294,16 EUR/Jahr  314,75 EUR/Jahr 
5 653 bis 1.173 cbm / Jahr  458,89 EUR/Jahr  491,01 EUR/Jahr 
6 1.174 bis 2.229 cbm / Jahr 670,68 EUR/Jahr  717,63 EUR/Jahr 
7 2.230 bis 5.574 cbm / Jahr 1.509,04 EUR/Jahr 

1.614,67 EUR/Jahr 

8 ab 5.575 cbm / Jahr Euro 5.510,75 EUR/Jahr  5.896,50 EUR/Jahr 

Trinkwasserhausanschluss

Trinkwasserhausanschlusskosten zu Ziff. III der Ergänzenden Bedingungen                                                                                                   Netto Brutto
(z. Zt. 7 %)
Die Kosten für die Herstellung oder Veränderung der Hausanschlussleitung bemessen sich nach der Nennweite der Hausanschlussleitung. Sie bestehen aus einem Grundbetrag und einem Satz pro laufenden Meter.
Der Grundbetrag für die Erstellung des Trinkwasserhausanschlusses beträgt bis zu einem Außendurchmesser von
da63 3.419,64 EUR 3.659,02 EUR
Der Satz pro laufenden Meter für die Erstellung des Trinkwasserhausanschlusses auf dem Privatgrundstück beträgt bis zu einem Außendurchmesser von
da63 und ohne Oberfläche 155,88 EUR 166,47 EUR
da63 und mit Pflaster-/ Schotter-Oberfläche 341,71 EUR 365,63 EUR
da63 und bauseitigem Tiefbau 36,08 EUR 38,61 EUR
Die Trinkwasseranschlüsse größer da63 werden nach Aufwand abgerechnet.
Trinkwasserhausanschlusskosten bei Trennung und Beseitigung auf Veranlassung des Anschlussnehmers zu Ziff. III der Ergänzenden Bedingungen Netto Brutto
(z. Zt. 7 %)
Die Kreiswerke Main-Kinzig GmbH behalten sich vor, zum hygienischen Schutz des Trinkwassers nicht mehr genutzte Hausanschlussleitungen von den in Betrieb befindlichen örtlichen Verteilungsanlagen zu trennen. Die Kosten für die Trennung der Trinkwasserhausanschlussleitung vom Versorgungsnetz betragen bis zu einem Außendurchmesser von
da63 1.909,64 EUR 2.043,31 EUR
Die Trennung von Trinkwasseranschlüssen größer da63 wird nach Aufwand abgerechnet.
Die Kosten für die Beseitigung der Trinkwasserhausanschlussleitung werden nach Aufwand berechnet.

Standrohre

Für Standrohre mit Messeinrichtung                                                                                                                                                                                                                 Netto                  Brutto (z. Zt. 7 %)
Wird das Wasser über Standrohr abgegeben, beträgt der Grundpreis  je Kalendertag 1,50 EUR/Tag 1,61 EUR/Tag

Informationen zur Ausleihe von Standrohren finden Sie hier.

Das aktuelle Preisblatt können Sie hier downloaden.

Preisblatt Wasser 2022

FAQs zur Umstellung des Wasserpreissystems zum 01.01.2022

Die Kreiswerke Main-Kinzig stellen zum 1. Januar 2022 auf ein neues, dreigliedriges Wasserpreissystem um und nehmen gleichzeitig eine Preisanpassung vor. Hier gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Solten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice unter 06051 84-2008 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

1. Warum wird auf ein dreigliedriges Wasserpreissystem umgestellt?

1. Warum wird auf ein dreigliedriges Wasserpreissystem umgestellt?

Wir wollen mit dem neuen Wasserpreissystem den aktuellen Herausforderungen gerecht werden und die Kosten für die Leistungsvorhaltung gerechter verteilen. Im wachsenden Westkreis des Main-Kinzig-Kreises ist eine enorme Infrastruktur notwendig, um alle unsere Kunden in den insgesamt zwölf Kommunen mit Trinkwasser zu versorgen.

Wir investieren seit je her in diese Infrastruktur und warten unsere Gewinnungsanlagen und Rohrnetze regelmäßig. Das müssen wir jetzt noch stärker tun, um Sie auch in Zukunft verlässlich versorgen zu können. Denn mehrere Trockenperioden in Folge ließen den Grundwasserpegel sinken und die Ressource Wasser knapper werden. Gleichzeitig steigt der Bedarf immer weiter. Die Material- und Baukosten sind ebenfalls drastisch in Höhe geschnellt. Um die steigenden Kosten für die Infrastruktur dabei gerechter zu verteilen und insbesondere Wenigverbraucher zu entlasten, stellen wir auf das neue System um.

2. Worin liegt der Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Preissystem?

2. Worin liegt der Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Preissystem?

Das neue System ist dreigliedrig und besteht aus dem Trinkwasser-Mengenpreis, dem Vorhaltepreis und dem Leistungspreis. Das alte war zweigliedrig und bestand aus einem Trinkwasser-Mengenpreis und einem von der Zählergröße abhängigen Grundpreis. Die Umstellung auf das neue Preissystem führt zu einer anderen Verteilung der Kosten, die die umfangreiche Bereitstellung und Instandhaltung der Trinkwasser-Infrastruktur für alle unsere Kunden im Main-Kinzig-Kreis stärker berücksichtigt, aber auch den Entwicklungen der Branche Rechnung trägt.

3. Warum steigt der Trinkwasser-Mengenpreis?

3. Warum steigt der Trinkwasser-Mengenpreis?

Der Trinkwasser-Mengenpreis war bereits Bestandteil des alten Preissystems. Mit ihm decken wir vor allem die mengenbezogenen Kosten sowie unsere externen Wasserbezugskosten ab – diese steigen unter anderem durch zusätzlich notwendig gewordene Lieferverträge. Der Trinkwasser-Mengenpreis erhöht sich von 2 Euro brutto pro Kubikmeter auf nun 2,10 Euro.

4. Was bedeutet der Vorhaltepreis?

4. Was bedeutet der Vorhaltepreis?

Der Vorhaltepreis ist neu und funktioniert nach dem Solidarprinzip: Jeder unserer Kunden im Main-Kinzig-Kreis soll zu jeder Zeit Zugang zu Trinkwasser haben. Damit dies auch für folgende Generationen gilt, beteiligen sich alle mit einem fixen Betrag an den mengenunabhängigen Kosten für die Bereitstellung der Infrastruktur. Der Vorhaltepreis ist ein Fixbetrag und liegt bei 32,10 Euro brutto jährlich.

5. Was ist der Leistungspreis und warum ersetzt er den Grundpreis?

5. Was ist der Leistungspreis und warum ersetzt er den Grundpreis?

Der Leistungspreis deckt ebenfalls einen Teil der mengenunabhängigen Ausgaben für die Bereitstellung der Infrastruktur ab. Er löst den Grundpreis ab und wird künftig in insgesamt acht Verbrauchsklassen gestaffelt. Der Leistungspreis soll die Kosten für die allgemeine Leistungsvorhaltung gerechter verteilen. Anstatt wie bislang nach der Zählergröße findet die Einordnung nun nach dem neuen Verteilschlüssel statt. Dieser besagt kurz und bündig: Je höher der individuelle Verbrauch ist, desto höher ist die Verbrauchsklasse und damit auch der Leistungspreis – und umgekehrt. Mit dem neuen System entlasten wir insbesondere Wenigverbraucher, die sonst bei steigenden Kosten für die Infrastruktur im Verhältnis zu den mengenbezogenen Preisbestandteilen stärker belastet würden.

6. Wie viel muss ich konkret mehr bezahlen?

6. Wie viel muss ich konkret mehr bezahlen?

Um Ihnen ein Gefühl dafür zu geben, welche Auswirkungen die Umstellung auf das dreigliedrige Wasserpreissystem hat, möchten wir mit einem Musterbeispiel arbeiten. Es soll dem Gros unserer Kunden entsprechen, deswegen haben wir uns für einen Einfamilienhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 150 Kubikmetern Trinkwasser entschieden.

Für Ihren konkreten Fall können Sie uns gern anrufen. Halten Sie einfach den Verbrauch der vergangenen Jahre bereit, dann können wir Ihnen genau ausrechnen, was die Umstellung bedeutet. In einigen Fällen können Sie – verglichen mit dem alten Preissystem – auch Geld sparen.

Sie erreichen uns von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr unter 06051 84 2008. Sie können uns gern auch über das Kontaktformular anschreiben.

7. Was bedeutet die Umstellung für mich als Gewerbekunde?

7. Was bedeutet die Umstellung für mich als Gewerbekunde?

Wenn Sie wissen möchten, welche finanziellen Auswirkungen das neue Wasserpreissystem für Ihren Gewerbebetrieb hat, wenden Sie sich gern mit einer kurzen Mail an uns und nennen Sie Ihren Verbrauch der vergangenen Jahre. Wir rechnen Ihnen dann aus, was die Umstellung für Sie bedeutet. Schreiben Sie uns gerne an: gewerbekunden@kreiswerke-main-kinzig.de.

8. Wann gab es die letzte Preiserhöhung?

8. Wann gab es die letzte Preiserhöhung?

Zuvor war der Preis für Trinkwasser drei Jahre lang stabil. Das bedeutet: Zuletzt wurden die Wasserpreise zum Jahresbeginn 2019 erhöht.

9. Haben die Umstellung auf das neue System und die Preiserhöhung etwas mit dem Klimawandel zu tun?

9. Haben die Umstellung auf das neue System und die Preiserhöhung etwas mit dem Klimawandel zu tun?

Natürlich ist uns ein nachhaltiger und umweltbewusster Umgang mit der Ressource Wasser wichtig – und das honorieren wir auch mit dem neuen Wasserpreissystem. Wir beschäftigen uns bei der Preisbildung ausschließlich mit den Fakten, die die Trinkwasserversorgung betreffen. Und diese besagen: In den vergangenen Jahren gab es gleich mehrere Trockenperioden in Folge, wodurch der Grundwasserspiegel deutlich gesunken ist. Uns steht im Main-Kinzig-Kreis mit den bestehenden Förderkapazitäten mittlerweile weniger Wasser zur Verfügung als früher. Das heißt: Wir müssen mehr Wasser extern zukaufen und noch stärker in unsere Eigengewinnungsanlagen investieren. Untersuchungen lassen darauf schließen, dass sich das in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eher verschärfen wird. Noch dazu steigen die Preise für Material und Tiefbau seit geraumer Zeit.

Ganz egal, was die Gründe dafür sind – wir müssen uns diesen Fakten stellen und die Trinkwasserversorgung langfristig sichern. Ein wichtiger Schritt dafür ist die Umstellung auf das neue System.

10. Muss ich mir Sorgen machen, dass das Wasser knapp wird?

10. Muss ich mir Sorgen machen, dass das Wasser knapp wird?

Fakt ist: Das Wasser ist bereits knapper geworden. Das merken wir unter anderem daran, dass unser Fremdbezug steigt, weil der Grundwasserspiegel bei unseren Brunnen gesunken ist. Sie müssen sich aber keine Sorgen um Ihre Trinkwasserversorgung machen. Diese ist langfristig sichergestellt – dazu soll auch die Umstellung auf das neue Wasserpreissystem beitragen, das den aktuellen Herausforderungen gerecht wird.

Natürlich kann jeder selbst auch etwas tun und sparsam mit der Ressource Wasser umgehen. Das ist ganz besonders in heißen Witterungsphasen wichtig, wenn der Verbrauch sprunghaft ansteigt. Denn gerade diese Spitzenbedarfe in Trockenphasen sind es, die die Wasserversorgung lokal an ihre Grenzen bringen können.

11. Welche Leistungen stehen hinter meinem Geld?

11. Welche Leistungen stehen hinter meinem Geld?

Die Kreiswerke Main-Kinzig beliefern derzeit rund 125.000 Menschen mit gut 5,7 Millionen Kubikmetern Trinkwasser pro Jahr. Dafür betreiben wir elf Grundwasserwerke mit insgesamt 33 Brunnen, außerdem ein Quellwasserwerk mit zehn Quellen sowie fünf Aufbereitungsanlagen für qualitativ hochwertiges Trinkwasser.

Aufgrund der Größe des Main-Kinzig-Kreises und der Höhenunterschiede in der Region haben wir insgesamt 23 Druckzonen zu bewältigen. Dafür benötigen wir 40 Pumpwerke mit 17 Wasserbehältern.

Unsere aktuellen Eigenförderungsleistungen alleine reichen aber nicht zur Deckung der steigenden Bedarfe aus. Etwa 40 Prozent des Trinkwasserbedarfs kaufen wir von anderen Versorgern ein. Durch die Möglichkeit des Fremdbezugs sowie die komplexe Struktur des Netzes sind wir in der Lage, die Wasserversorgung bei lokalen, kurzfristigen Versorgungsengpässen über alternative Belieferungen sicherzustellen. So konnten die Kreiswerke Main-Kinzig auch in den vergangenen Trockenjahren den gestiegenen Wasserbedarf der Bevölkerung decken. Perspektivisch wird der Fremdbezug dabei weiter eine große Rolle für die Bedarfsdeckung spielen.

12. Muss ich mit weiteren Preiserhöhungen in absehbarer Zeit rechnen?

12. Muss ich mit weiteren Preiserhöhungen in absehbarer Zeit rechnen?

Als Ihr regionaler Versorger ist es unsere Aufgabe, schon heute die Weichen so zu stellen, dass wir Sie auch in Zukunft zuverlässig mit hochwertigem Trinkwasser beliefern können. Deshalb gehört es zu unserer Pflicht, die Kostenseite permanent zu beobachten und auch unsere internen Prozesse und Arbeitsabläufe zu überprüfen. Das machen wir regelmäßig. Das bedeutet: Sollten sich die Rahmenbedingungen und vor allem unsere Kosten innerhalb des nächsten Jahres deutlich ändern, werden diese Änderungen in die Kalkulation der Wasserpreise einfließen. Dies kann zu einer Anpassung der Preise zum Jahreswechsel führen. Es muss aber nicht sein.

Kontaktformular: Ihre Frage zur Wasserpreisanpassung

Kontaktformular: Ihre Frage zur Wasserpreisanpassung

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Trinkwasseranalyse

Regelmäßige Laborkontrollen und Aufsichtsinstanzen stellen sicher, dass unser Wasser immer seine gute Qualität beibehält. Wir untersuchen das Wasser im Einzugsgebiet, im Wasserwerk, in unserem Leitungsnetz und auch bei unseren Kunden zuhause – nichts wird dem Zufall überlassen.

Trinkwasserhärte  was ist das?

Die Wasserhärte beschreibt nichts anderes als die Menge an Calcium und Magnesium im Wasser, zwei lebenswichtigen Mineralien.

In jedem Gebiet, aus dem Wasser bezogen wird, sind die geologischen Gegebenheiten anders. Das heißt, es sind unterschiedliche Mengen an Calcium und Magnesium im Erdboden, und somit auch im Wasser, vorhanden.

Ob nun weiches oder hartes Wasser aus der Leitung fließt – beides ist natürlich und gesund.

Neugierig, welchen Härtegrad das Wasser aus Ihrer Leitung hat? Schauen Sie doch einfach in unserer interaktiven Karte nach. Hier finden Sie die ausführlichen Analyseergebnisse für Ihren Wohnort.

Klicken Sie dafür bitte auf das blaue Kästchen mit dem Plus links unten an und wählen Sie hier über das Lupen-Icon die Suche aus. Jetzt können Sie in die Eingabezeile Ihre Straße und Ort eingeben und das entsprechende Untersuchungsergebnis auswählen.

Desinfektion und Netzspülung

Desinfektionsverfahren

Information gemäß § 21 der Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung):

Zur Sicherung der Wasserqualität werden dem Trinkwasser den Erfordernissen entsprechend vorsorglich geringe Mengen an Chlor, Chlordioxid oder Natriumhypochlorit zugegeben (§ 11 Trinkwasserverordnung – Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren).

Netzspülung

Im Laufe des Kalenderjahres, im Frühjahr und Herbst, spülen wir die Trinkwasser-Versorgungsnetze. Auch dies dient der Qualitätssicherung Ihres Trinkwassers. Über die Spülungen informieren wir Sie hier und in der regionalen Presse.

Aktuell finden keine Netzspülungen statt!

Herkunft

Wasser aus der Region

Im Main-Kinzig-Kreis betreiben wir 11 eigene Wasserwerke mit insgesamt 33 Brunnen und ein Quellwasserwerk mit 10 Quellen, die uns täglich mit frischem Wasser versorgen.

Dieses "Rohwasser" wird, soweit notwendig, in den Wasserwerken aufbereitet, natürlich entsprechend den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Das Ergebnis sprudelt dann frisch durch unser Versorgungsnetz und bei Ihnen aus dem Wasserhahn.

Volle 5 Millionen Kubikmeter Wasser fördern wir jährlich und verteilen es in die Haushalte, womit 60% des Trinkwasserbedarfs in unserem Gebiet gedeckt sind. Die restlichen 40% werden aus benachbarten Regionen hinzugekauft. 

Unsere Wasserlieferanten 

  • OVAG Oberhessische Versorgungsbetriebe AG, Friedberg
  • Stadtwerke Gelnhausen GmbH
  • Wasserversorgungsverband Kaichen – Heldenbergen – Burg-Gräfenrode, Niddatal
  • Wasserverband Kinzig, Wächtersbach
  • Zweckverband für die Wasserversorgung des Unteren Niddatals, Karben
  • Hessenwasser GmbH & Co. KG, Groß-Gerau
  • Maintal-Werke GmbH, Maintal 

Downloads

Allgemeine Versorgungsbedingungen (AVB) WasserV

Ergänzende Bedingungen zur AVB WasserV

Preisblatt Wasser 

Technische Anschlussbedingungen (TAB Wasser)

Gewässerschutz

Verantwortung für Gewässerschutz

Wir wollen Ihnen ein möglichst naturbelassenes Produkt, nämlich reines Trinkwasser, liefern. Deshalb müssen wir bereits die Trinkwasserressourcen vorbeugend schützen. Viele Stellen im Kreisgebiet sind daher als Wasserschutzgebiet ausgewiesen. In diesen Schutzbereichen gelten strenge Auflagen für Landwirtschaft und Verkehr, um die hohe Qualität des Grund- und Quellwassers zu gewährleisten.

Neben unserer Aufklärungsarbeit betreiben wir seit Jahren ein Wasserschutzgebietsmanagement in Erlensee-Rückingen. Unser Ziel ist es, die Landwirte in der Region beim natur- und grundwasserschonenden Wirtschaften zu begleiten. So berät ein Agraringenieur Bauern über die geeignete Fruchtfolge, gibt Düngeempfehlungen und überprüft regelmäßig anhand von Bodenproben die Nitratwerte der landwirtschaftlichen Flächen. Dieses Schutzkonzept geht auf: Die Bodenanalysen zeigen, dass sich die Wasserqualität durch die Zusammenarbeit mit den Landwirten mittel- bis langfristig verbessert.

Mehr trinken - aber wie?

Heute schon genug getrunken? Fast jeder Dritte ist mit seinem Trinkverhalten unzufrieden, so eine Untersuchung des Forums Trinkwasser e.V. zum Trinkverhalten von rund 20.000 Personen. Geht es Ihnen ähnlich?

Besonders Kindern fällt es schwer, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken. Wir haben einen kleinen Trinkplan für Kinder zusammengestellt, mit dem sie mind. 1,2 Liter pro Tag zu sich nehmen. Für ältere Kinder oder Erwachsene mit einem höheren Flüssigkeitsbedarf kann der Plan entsprechend angepasst werden - dafür einfach 2-3 Gläser mehr einplanen.

Trinkplan (PDF downloaden)

Singles trinken mehr als Paare

Einen ganzen Liter Wasser: So viel mehr schaffen Personen, die über den Tag verteilt regelmäßig kleine Mengen trinken - im Gegensatz zu Personen, die nur einmal am Tag viel trinken. Dabei scheint auch das Liebesleben eine Rolle zu spielen. Wer in einer Partnerschaft oder Familie lebt, vergisst eher zwischendurch zu trinken als Singles. Ein Rhythmus hilft: Wer mehr trinken will, sollte sein Trinkverhalten nach wiederkehrenden Tätigkeiten richten, zum Beispiel zu jeder Mahlzeit oder nach jedem Telefonat im Büro.

Kaffeetrinker trinken weniger

Klar: Wem Trinkwasser schmeckt, dem fällt es leicht, die empfohlene Menge zu schaffen. Auch viel Obst und Gemüse helfen. Das Nachsehen haben Kaffetrinker: Wer mehr als fünf Tassen pro Tag trinkt, nimmt im Durchschnitt fast einen halben Liter weniger Wasser zu sich, als Leute, die nur selten Kaffee trinken.

Abnehmen mit Wasser

Wer Wasser trinkt, verbraucht mehr Energie. Man verbrennt also nur durchs Wasser trinken Kalorien. Diese Entdeckung hat ein Foschungsteam der Berliner Charité und dem Institut für Ernährungsforschung vor kurzem gemacht. Außerdem enthält Trinkwasser selbst keine Kalorien und ruft gleichzeitig ein Sättigungsgefühl hervor: Das perfekte Abnehmmittel also.

Wasser macht das Abnehmen leichter

Natürlich reicht Wasser alleine nicht zum Abnehmen. Änderungen im Essverhalten und mehr Bewegung gehören auch dazu. Viel Wasser hilft aber zusätzlich: "Schon der Genuss von 1,5 bis 2 Litern Trinkwasser täglich kann den Energieumsatz um bis zu 100 kcal erhöhen.", so viel wie ein Becher Joghurt enthält. "Hochgerechnet auf ein Jahr können allein durchs Wassertrinken also etwa 36.500 kcal mehr verbraucht werden, das entspricht fünf Kilogramm Fettgewebe", so der Studienleiter Dr. Michael Boschmann.

Tipps für Sportler

Wer Sport treibt, der schwitzt - und das ist gut so. Denn bei jeder Bewegung gehen 70% der erzeugten Energie als Wärme wieder verloren. Schweiß kühlt den Körper und hilft so, einer Überhitzung vorzubeugen.

Diese ausgeschwitzte Wassermenge muss dem Körper aber schnellstmöglich zurückgegeben werden, damit man fit bleibt. Zu wenig Flüssigkeit führt zum "Eindicken" des Blutes, Muskelzellen werden nicht mehr ausreichend versorgt. Die Leistung sinkt, das Verletzungs- und Gesundheitsrisiko steigt.

Trinken hilft! Denn Trinkwasser enthält für den Menschen wichtige Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium und beugt so Risiken beim Sport vor.

Fit im Alter

Mit höherem Alter steigt häufig der Blutdruck - Wasser enthält nur weniger Natrium und ist als Dustlöscher besonders bei Bluthochdruck geeignet. Gleichzeitig lässt mit zunehmendem Alter auch das Durstempfinden nach- Trinkt man jedoch zu wenig, sind oft gesundheitliche Probleme die Folge: Von Störungen im Wasser- und Mineralstoffhaushalt, Durchblutungsstörungen bis hin zu Verwirrtheit und Kollapsgefahr.

Besonders geeignet sind daher kalorienfreie Getränke wie Trinkwasser, Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees (auch hier abwechseln), Gemüsesäfte und verdünnte Fruchtsäfte sowie Kaffee und schwarzer Tee in kleinen Mengen.