Kreiswerke modernisieren das Stromnetz für die Energiewende

Umspannwerk Wächtersbach für rund 2,5 Millionen Euro modernisiert

Eine sichere Stromversorgung braucht stabile Netze und eine moderne Technik. Vor diesem Hintergrund hat sich Landrat Thorsten Stolz jetzt vor Ort im Umspannwerk Wächtersbach an der „Eisernen Hand“ über den aktuellen Ausbaustand und die laufenden Investitionen der Kreiswerke Main-Kinzig informiert. Der kommunale Energieversorger erweiterte das zentrale Netz-Drehkreuz im Main-Kinzig-Kreis umfassend und setzt damit einen weiteren Baustein für die sichere Energieversorgung in der Region.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand das neue Schalthaus mit zusätzlichem Transformator, wodurch die Übertragungskapazitäten deutlich erhöht und im Netz Kapazitäten für die stetig wachsende Einspeisung erneuerbarer Energien geschaffen wurden. In Summe sind am Standort rund 2,5 Millionen Euro in das Investitionsprojekt geflossen.

Kreiswerke investieren in Schlüsselstandort
„Wir bauen Infrastruktur für Generationen“, betont Kreiswerke‑Geschäftsführer Oliver Habekost beim gemeinsamen Rundgang mit Landrat Thorsten Stolz. Bereits 2022 hatte der regionale Energieversorger darauf hingewiesen, dass das Umspannwerk angesichts des dynamischen Zubaus von Photovoltaik- und Windkraftanlagen zunehmend an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit stößt, und direkt mehrere Modernisierungs- und Erweiterungsschritte eingeleitet.

„Mit dem neuen Transformator und dem Schalthaus stärken die Kreiswerke vor allem die Stabilität und Ausfallsicherheit des bestehenden Netzes. Die Region rund um Wächtersbach wächst – ebenso die Einspeisung erneuerbarer Energien. Die technischen Verbesserungen sorgen dafür, dass die hohe Auslastung zuverlässig bewältigt werden kann. Neue oder zusätzliche Einspeisekapazitäten entstehen dadurch jedoch nicht – das Netz bleibt weiterhin ausgelastet“, erläutert Geschäftsführer Habekost.

Ein Schlüsselstandort für die Energiewende in unserer Heimatregion
Das Umspannwerk an der „Eisernen Hand“ ist seit fast 100 Jahren ein zentrales Bindeglied zwischen Hoch- und Mittelspannungsnetz. Hier treffen die Leitungen der Avacon Netz GmbH als vorgelagerter Netzbetreiber im Hochspannungsbereich auf das Mittelspannungsnetz der Kreiswerke. Die Region zwischen Wächtersbach, Bad Orb und dem Spessart wächst – ebenso wie die Zahl der örtlichen Erzeugungsanlagen, die heute regenerativen Strom ins Netz einspeisen.

„Für die Energiewende brauchen wir starke Netze. Deshalb ist es gut und wichtig, dass die Kreiswerke an diesem Standort weiter investieren“, erklärte Landrat Stolz. „Solche Projekte zeigen, wie ernst wir es im Main-Kinzig-Kreis mit Versorgungssicherheit, Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung meinen.“

Auf dem Bild zu sehen:
Landrat Thorsten Stolz (links) mit Kreiswerke-Geschäftsführer Oliver Habekost (rechts) vor dem Umspannwerk an der „Eisernen Hand“
Die Bildrechte liegen bei © Kreiswerke Main-Kinzig GmbH

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