Windkraft im Main-Kinzig-Kreis

Den Unternehmen ist es ein Anliegen, dass nur dort Anlagen entstehen, wo sich die Gemeindegremien mit der Mehrheit ihrer Bürgerinnen und Bürger dafür aussprechen, Energie mit Umweltschutz zu verbinden und zukunftsweisende Windkraftprojekte mitzutragen.
Doch welche Zahlen, Daten und Fakten stecken „hinter“ einer solchen Windkraftanlage? Hier die Zahlen anhand des Windparks Galgenberg II in der Gemarkung Schöneck.
Anlagenleistung
2 Windkraftanlagen à 3 Megawatt* Leistung
*1 Megawatt entspricht 1 Million Watt.
Maße
22 m (sichtbar 14 m) Fundamentdurchmesser
3,5 m Tiefe
135 m Nabenhöhe
185 m Gesamthöhe
101 m Rotordurchmesser
Mit einer einzigen Umdrehung wird eine Windfläche von über 8.000 m² überstrichen; das entspricht dem 1,1fachen eines Fußballfeldes.
Gewichte
Fundament Stahlbewehrung: 86 t
Volumen Betonmasse 918 m³, 2.000 t (ca. 105 Lkw-Ladungen)
Wichtig, um diese Lasten in der Höhe zu halten:
14 t Rotorblatt
50 t Rotor inkl. Nabe
82 t Maschinenhaus
Gewicht Maschinenhaus inkl. Rotoren: rund 27 afrikanische Elefanten
Versorgungsleistung beider Anlagen zusammen
3.000 Haushalte mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh/a.
Einsparung CO2 pro Jahr
Eine Windkraftanlage kann jährlich ca. 2.300 Tonnen CO₂ einsparen. (Deutscher Strommix ca. 425 g CO₂/kWh, inkl. Vorketten; Stand: 2024)
Vergleich zu einem Hektar Mischwald pro Jahr
Ein Hektar (10.000 m²) Wald bindet ca. 10 t CO₂.Wichtig: Der Wald bindet das CO₂, während ein Windrad es einspart. Umgerechnet würden für dieselbe Ersparnis einer Windkraftanlage 400 Hektar Wald benötigt.
Mit ihrem jährlichen Ertrag an regenerativer Energie tragen die Windkraftanlagen aktiv zur regionalen Dekarbonisierung bei. Sie entlasten die heimischen Waldbestände und leisten einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Nach Beendigung der Laufzeit wird das Fundament vollständig zurückgebaut.