Fünf Fragen an eine Naturbegeisterte

Die Weiten des Mittelgebirges zwischen Vogelsberg und Rhön sind mittlerweile gewissermaßen ihr zweites Zuhause. Regina Kunz un-terstützt den Naturpark Hessischer Spessart als ehrenamtliche Natur-parkführerin. Auf ihren Touren zeigt sie den Teilnehmern unter anderem, wie viele unterschiedliche Hum-melarten sich im Grünen tummeln und wie Spinnen ihre Umgebung wahrnehmen.

Foto by Birgit Sinsel

Wie sind Sie dazu gekommen, sich ehrenamtlich zu engagieren?

Mein Mann engagiert sich seit mehreren Jahren als Naturparkführer. Einmal waren so viele Teilnehmer zu einer Führung gekommen, dass ich spontan einen Teil der Gruppe übernommen habe. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich danach die Ausbildung zum Naturparkführer absolviert habe.

Wie unterstützen Sie den Natur-park Hessischer Spessart?

Bei den Hummel- und Spinnenführungen schaue ich mir mit den Teilnehmern die unterschiedlichen Tiere aus nächster Nähe an. Ich möchte den Menschen mit einer Prise Humor helfen, die Natur spielerisch zu entdecken.

Was hat Ihr Engagement bereits bewirkt?

Im vergangenen Jahr haben insgesamt rund 5.000 Teilnehmer an den verschiedenen Naturpark-Touren teilgenommen. Das zeigt, wie groß das Interesse ist. Viele Menschen besuchen meine Touren immer wieder oder sie bedanken sich bei der Geschäftsstelle, wie schön es war. Ich freue mich, auf diese Weise meinen Teil beitragen zu können.

An welches Ereignis denken Sie gerne zurück?

Nach einer Hummelführung hat ein Junge seine Eltern bekniet, in der Gärtnerei ganz viele Blumen zu kaufen, damit ganz viele Hummeln in den Garten kommen. Das hat mich beeindruckt.

Was haben Sie sich für Ihr Engagement in diesem Jahr vorgenommen?

In diesem Jahr biete ich eine neue Führung an, die sich um das Liebesleben des Spessarts dreht. Ich freue mich drauf, die Teilnehmer damit zu begeistern.