Alles im Rahmen

Oftmals verbinden Menschen mit den Dingen, die sie sich an die Wand hängen, besondere Erinne­rungen: Fotos, Gemälde, Urkunden. Cornelia Hart­mann von der Rahmen­werkstatt in Linsengericht verleiht solchen Andenken den passenden Rahmen.

Am Anfang des Auswahlprozesses steht der zu rahmende Gegenstand selbst. „Alle meine Rahmen sind Maßanfertigungen für individuelle Dinge“, erzählt die gelernte Schriftsetzerin. „Und diese haben eine eigene Geschichte.“ Cornelia Hartmann nimmt sich daher für alle Anfragen Zeit und sucht gemeinsam mit den Interessenten die passenden Rahmen aus. Von klassisch gediegenen Versionen über Barockrahmen mit wertvoller Vergoldung bis hin zu flippigen Farbmodellen – sie hält 2.000 Leistenmuster zur Ansicht bereit. Nach der Auswahl des Kunden bestellt sie dann das Material für den kompletten Rahmen.

Auch das Glas ist entscheidend. „Es darf nur wenig spiegeln und die Farben nicht verfälschen“, erklärt sie. Wichtig ist ihr zudem, das geeignete Passe- partout zu finden. So nennt man den Einlagerahmen aus Pappe unter dem Glas, der die Verbindung vom Objekt zum eigentlichen Rahmen herstellt. 

 „Wir machen hier alles selbst.“ Was  sich die Kunden an die Wand hängen,  hat dafür fast schon Ewigkeitswert.

So etwa eine Serie gerahmter Ein- trittskarten eines Guns-N´-Roses-Fans von seinen weltweiten Konzertbesuchen. Oder die Rahmungen von verschiedenen Telefonmodellen, die ein Technik-Enthusiast in Auftrag gegeben hat. Denn das macht die Rahmenwerkstatt auch: für drei- dimensionale Dinge einen Rahmen bauen. „Die sehen dann fast schon wie kleine Vitrinen aus“, sagt Cornelia Hartmann. Am meisten bestellt werden  in  diesem  Bereich  dekorative Einfassungen für Sporttrikots. „Diese werden ein wenig unterfüttert, um das Endprodukt plastischer aussehen zu lassen“, sagt sie. Und mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung weiß sie, dass sich für jede Erinnerung der passende Rahmen findet.

Informationen zur Rahmenwerkstatt: www.dierahmenwerkstatt.com