Bei Sanierungsarbeiten am Hochbehälter Langenselbold wurden Mikrorisse in der Behälterwand festgestellt. Durch diese konnten geringe Mengen Regenwasser in einen Teilbereich der Anlage eintreten.
Die Kreiswerke Main-Kinzig haben unmittelbar nach Bekanntwerden des Sachverhalts umfassende Vorsorgemaßnahmen eingeleitet. Ab dem 19. August 2026 werden dem Trinkwasser daher vorsorglich geringe Mengen an Chlor zugesetzt. Ziel ist es, die gewohnt hohe Trinkwasserqualität weiterhin sicherzustellen und mögliche mikrobiologische Risiken zuverlässig auszuschließen.
„Die Qualität unseres Trinkwassers hat höchste Priorität. Deshalb handeln wir vorsorglich und konsequent, sobald auch nur die Möglichkeit einer Beeinträchtigung besteht", erklärt Dr. Michael Graf, Fachbereich `Qualitätsmanagement Wasser´ bei den Kreiswerken Main-Kinzig.
Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität vor. Da jedoch nicht ausgeschlossen werden kann, dass mit dem eingedrungenen Regenwasser unerwünschte mikrobiologische Einträge in die Anlage gelangt sind, haben die Kreiswerke umgehend eine Chlorung als vorbeugende Schutzmaßnahme veranlasst. Parallel dazu werden die Wasserqualität und sämtliche relevanten Parameter engmaschig überwacht und regelmäßig untersucht. Die Kreiswerke stehen hierzu in engem Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt. Die Entwicklung der Situation wird fortlaufend überwacht.
Zusätzlich setzen die Kreiswerke weitere technische und bauliche Sicherungsmaßnahmen um, damit ein erneuter Eintritt von Regenwasser bis zum endgültigen Abschluss der Sanierung zuverlässig verhindert wird. Die abschließenden Sanierungsarbeiten am Hochbehälter werden derzeit vorbereitet und zeitnah umgesetzt.
Die vorübergehende Chlorung kann in einzelnen Haushalten durch einen leichten Geruchs- oder Geschmackshinweis wahrnehmbar sein. Dies ist aus gesundheitlicher Sicht unbedenklich und Ausdruck der vorsorglichen Schutzmaßnahmen.
Die Kreiswerke Main-Kinzig informieren transparent über die weiteren Schritte und danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis.
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