Oliver Habekost wird neuer Geschäftsführer

Aufsichtsrat der Kreiswerke bestätigt Vorschlag der Findungskommission

Die Kreiswerke Main-Kinzig werden am 1. Oktober einen neuen Geschäftsführer bekommen. Wie der Aufsichtsrat jetzt offiziell mitteilt, hat sich der bisherige Prokurist, Oliver Habekost, in dem offenen Verfahren gegen rund 30 Bewerberinnen und Bewerber durchgesetzt. Er wird damit die Nachfolge von Bernd Schneider antreten, der rund 19 Jahre erfolgreich die Geschicke des Versorgungsunternehmens gelenkt hat und jetzt planmäßig ausscheidet.

Der Besetzungsprozess für die Führungsposition startete bereits vor rund einem Jahr. Begleitet wurde das Verfahren von einer renommierten Personalberatung mit Expertise für Unternehmen der Energiewirtschaft. Die Ausschreibung mit dem entsprechenden Anforderungsprofil erfolgte bundesweit.

Im Auftrag des Aufsichtsrates der Kreiswerke Main-Kinzig wurde der Auswahlprozess von einer Findungskommission durchgeführt. Dieser gehörten neben dem hauptamtlichen Kreisausschuss mit Landrat Thorsten Stolz, der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und dem Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann auch der Geschäftsführer des Mitgesellschafters EAM, Herr Olaf Kieser, sowie mit Thomas Wess ein Vertreter der Beschäftigten der Kreiswerke an.

Im Verlaufe des Verfahrens kamen sieben Kandidaten in die engere Auswahl, vier Personen haben sich im Februar noch einmal persönlich vor dem Gremium präsentiert. Im Anschluss kamen die Mitglieder der Findungskommission zur einvernehmlichen Bewertung, dass Oliver Habekost zur Bestellung als neuer Geschäftsführer vorgeschlagen werden soll. Er wurde als „am besten geeignet angesehen, um die Kreiswerke Main-Kinzig in die weitere Zukunft zu führen“. Am 24. März 2021 folgte der Aufsichtsrat der Kreiswerke in seiner Sitzung dieser Empfehlung.

Oliver Habekost ist seit Sommer 2012 in verschiedenen verantwortungsvollen Positionen bei den Kreiswerken Main-Kinzig beschäftigt. In seiner Funktion als Leiter der Unternehmensentwicklung ist er im Schwerpunkt für den Aufbau neuer Geschäftsfelder verantwortlich. Als Geschäftsführer der Kreiswerke-Töchter Versorgungsservice und Regionalverkehr Main-Kinzig GmbH konnte er in den letzten Jahren bereits weitreichende Erfahrungen für die neue Position sammeln.  

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Herrn Schneider für sein Engagement als Geschäftsführer über fast zwei Jahrzehnte im Interesse der Kreiswerke-Gruppe und der Region. Seinen Weg fand Herr Schneider zunächst als Vertriebsleiter in das Unternehmen und stellte damit maßgeblich die Weichen der Kreiswerke auf ihrem Weg in den liberalisierten Strommarkt mit. Bereits ein Jahr später wurde er zum Prokuristen befördert und weitere zwei Jahre später rückte er an die Spitze des Unternehmens. In seiner Ära als Geschäftsführer entwickelten sich die Kreiswerke zu einem wettbewerbsfähigen Infrastrukturdienstleister, der sich auch für die Energiewende und einen leistungsfähigen ÖPNV stark gemacht hat.

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