Bruchköbeler KiTa Hasenburg nutzt Sonnenstrom

Photovoltaik-Anlage von Kreiswerke-Tochter Versorgungsservice Main-Kinzig gemietet

Ressourcenschonung, Energieeffizienz und die Senkung von Unterhaltungskosten sind Themen, die auch die Kommunen im Kreisgebiet beschäftigen. Alle diese Begriffe vereint das Konzept „Pro Sun“ der Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH, von dem nun auch die Kindertagesstätte Hasenburg in Bruchköbel profitiert. Der in der Einrichtung benötigte Strombedarf wird künftig weitestgehend durch eine Solaranlage auf dem KiTa-Dach produziert. Errichtet wurde die Anlage durch das Tochterunternehmen der Kreiswerke, die Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH, die die PV-Anlage nun für mindestens 20 Jahre betreibt und an die Stadt Bruchköbel vermietet.

Überzeugt hat das Konzept „Pro Sun“ auch die Stadt Bruchköbel. Für Bürgermeister Günter Maibach ergeben sich mit dem Eigenverbrauch des erzeugten Stroms gleich zwei wesentliche Vorteile: „Neben der Energiekostenersparnis haben wir für die Zukunft eine deutlich höhere Planungssicherheit bei den Stromkosten.“ Weiterhin spreche für das Mietmodell, dass die Stadt keine eigenen Investitionen tätigen müsse und sich somit unmittelbar positive Effekte auf die Liquidität ergäben. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen schätzt Bürgermeister Maibach besonders die Tatsache, dass „wir als Stadt durch die Eigenerzeugung regenerativer Energien einen weiteren Beitrag zu unserer ökologischen Ausrichtung leisten“. Oliver Habekost, Geschäftsführer der Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH, hofft deshalb, dass noch viele solche Projekte realisiert werden können. „Je höher der Eigenverbrauch einer Einrichtung ist, umso interessanter wird das Konzept – vorausgesetzt natürlich, dass sich die Ausrichtung der Dachflächen als geeignet erweist.

Die technische Ausführung erfolgt in Kooperation mit der next energy GmbH, einem in Brachttal ansässigen Dienstleister für erneuerbare Energien mit dem Schwerpunkt Photovoltaik, Stromspeicherung und Stromvermarktung. Für die PV-Anlage wurden 100 Solarmodule auf einer Fläche von 170 m² verbaut. Die Leistung liegt bei 27,5 kWp. Damit wird die Anlage über die Dauer der erwarteten Betriebszeit von mindestens 20 Jahren jedes Jahr voraussichtlich etwa 24.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und damit einen jährlichen Ausstoß von rund 17 Tonnen CO2 vermeiden.

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